Die STREET ARTAFFAIR ist ein Forum für künstlerische Ausdrucksformen und Streetart-Kulturen im öffentlich-urbanen Raum.

Street ArtAffair Flyer 2008


Sie thematisiert das Verhältnis von Stadt und Individuum sowie die künstlerischen Möglichkeiten, mit denen sich Menschen in urbanen Räumen bemerkbar machen. Diese künstlerischen Spuren sind zwar ständig präsent, aber sie gelangen oft nur oberflächlich in das Bewusstsein der Bewohner und werden selten als bedeutungstragende Zeichen wahrgenommen.

Im Veranstaltungsprogramm der STREET ARTAFFAIR werden erneut Verbindungslinien zu den Kunstgenres Film, Fotografie und Mode nachgezeichnet, in denen Streetart aufgegriffen wurde und nun in neuen Kontexten wirkt. Ebenso soll der im letzten Jahr etablierte Messe- und Plattformcharakter für Streetart-Akteure erhalten bleiben. Internationale Film- und Fotografiebeiträge dokumentieren Streetart-Aktionen, die öffentliche Räume auf ungewöhnliche und subversive Weisen gestalten und öffentliche Reaktionen auf Streetart-Phänomene ausgelöst haben. Im Rahmen einer Modemesse und einer Modeschau präsentieren junge, vornehmlich regionale Modelabels selbst erstellte Unikate.

Die STREET ARTAFFAIR ist ein Projekt von Studenten der Universität Leipzig und wird in diesem Jahr in Kooperation mit den Leipziger Vereinen Kultiviert Anders! e.V. und Victor Jara e.V. durchgeführt.

STREET ARTAFFAIR – Die Affäre mit der Straße

Die STREET ARTAFFAIR ist ein Forum für künstlerische Ausdrucksformen und Streetart-Kulturen im öffentlich-urbanen Raum. Sie thematisiert das Verhältnis von Stadt und Individuum sowie die künstlerischen Möglichkeiten, mit denen sich Menschen in urbanen Räumen bemerkbar machen. Diese künstlerischen Spuren sind zwar ständig präsent, aber sie gelangen oft nur oberflächlich in das Bewusstsein der Bewohner und werden selten als bedeutungstragende Zeichen wahrgenommen.

Die durchweg positive Resonanz auf die erste STREET ARTAFFAIR im August 2007 zeigt, wie groß das Interesse an diesem Themengebiet ist.

In diesem Jahr greift das Projekt erneut Spuren auf, die Menschen in ihren urbanen Lebenswelten hinterlassen und fragt: Wie drücken sich Menschen auf individuelle Art und Weise im anonymen urbanen Raum aus? Über welche Medien kommunizieren Menschen miteinander? Wie eignen sie sich gestaltend öffentliche Räume an?

Die STREET ARTAFFAIR beleuchtet die facettenreichen Medien und Ausdrucksformen von Streetart sowie die Hintergründe und Motive von Streetart-Akteuren. Das Projekt will keine normative Einordnung von Streetart-Phänomenen vorgeben, sondern die persönliche und öffentliche Wahrnehmung für das Phänomen sensibilisieren und Prozesse der Meinungsbildung in Gang setzen.

Indem die Besucher in künstlerische Schaffensprozesse eingebunden werden und mit den Künstlern ins Gespräch kommen, entwickeln oder verändern sich persönliche Bezugs- und Anknüpfungspunkte zum Begriff Streetart. Das eigene Verhältnis – die eigene Affäre – zum öffentlichen Raum und bestehende Standpunkte werden so auf persönliche Weise reflektiert.

Ins Gespräch gebracht werden unter anderem die Möglichkeiten, Wirkungen und Grenzen dieser hybriden, polarisierenden Ausdrucksform: Ist sie originelle, künstlerisch-subversive Kommunikation oder das Resultat abweichenden Verhaltens? Wem gibt und wem nimmt Streetart Freiheiten?

Im Veranstaltungsprogramm der STREET ARTAFFAIR werden erneut Verbindungslinien zu den Kunstgenres Film, Fotografie und Mode nachgezeichnet, in denen Streetart aufgegriffen wurde und nun in neuen Kontexten wirkt. Ebenso soll der im letzten Jahr etablierte Messe- und Plattformcharakter für Streetart-Akteure erhalten bleiben. Internationale Film- und Fotografiebeiträge dokumentieren Streetart-Aktionen, die öffentliche Räume auf ungewöhnliche und subversive Weisen gestalten und öffentliche Reaktionen auf Streetart- Phänomene ausgelöst haben. Im Rahmen einer Modemesse und einer Modeschau präsentieren junge, vornehmlich regionale Modelabels selbst erstellte Unikate. In der anschließenden Veranstaltungswoche im Kultiviert Anders e.V. findet ein Vortragsabend statt, der Streetart theoretisch reflektiert.

Ein paar Bilder von den auf der Street ArtAffair anwesenden Künstlern:

Künstler-Portfolio Street ArtAffair 2008

Andreas Holzer (Finanzen | Organisation)
Kathrin Hohmaier (Künstler | Presse)
Dirk Kuntze (Künstler | Film | Musik)
Lea Schmitt (Presse | Mode)
Carsten Kinder (Graphikdesign | Fotografie)
Jana Schulze (Sponsoring)
Maike Nastoll (Mode | Fotografie)

History

Juli 18th, 2008

STREET ARTAFFAIR I
04.-10.08.2007 - Kultiviert Anders

Flyer Street ArtAffair 2007

 

McDonalds und Burgerking – oder vielleicht doch lieber ein Sticker am Stromkasten?

 
Ist individueller, künstlerisch-gestalterischer Ausdruck im öffentlichen Raum möglich? Wie viel Platz gibt es dort überhaupt für private Kommunikation?

Am 4. August fand in den Räumen des Kultiviert Anders die Auftaktveranstaltung der STREET ARTAFFAIR statt. Das Ausstellungs-, Messe-, Workshop- und Filmprojekt näherte sich der modernen Kunstform auf unterschiedlichen Wegen. Streetart wurde als Kommunikations- und Ausdrucksform und als Mittler zwischen privatem und öffentlichem Raum gezeigt und gelebt.

 
Konzept

Die STREET ARTAFFAIR schafft ein Forum für Streetart und bietet damit den Künstlern der Szene den Raum ihre Kunst offiziell zu präsentieren. Ziel ist es, auf Streetart als vielseitige und ästhetisch relevante Kunstform aufmerksam zu machen, Mitmenschen für diese moderne Kunstform zu interessieren und aktiv einzubinden sowie Künstler zusammenzubringen.

Streetart ist eine hybride Kunstform. Um ihrem Wesen gerecht zu werden bot das Projekt neben „klassischen“ Ausstellungsobjekten (Stickern, Schablonen, Schablonengraffiti etc.) auch Bereiche und Ansätze, die Streetart erklärend thematisieren, weiterentwickeln und transformieren.

Ein internationales Filmprogramm setzte sich mit der Kunstform auseinander. Die Beiträge dokumentierren zum einen Streetart-Aktionen, die den öffentlichen Raum auf ungewöhnliche Weise (mit Videobeamern, LED-Leuchten etc.) gestalten. Zum anderen berichteten teilweise fiktionale Beiträge, auf subversive und provokative Weise, von gesellschaftlichen Reaktionen und Vorstellungen bezügliche Streetart.

Eine Reihe von Fotografien, die von interessierten Besuchern vorab eingesendet wurden, zeigte – unkommentiert und nicht selektiert – die Wahrnehmung der Kunstform Streetart aus dem Blickwinkel der Besucher.

Die Leipziger Modeszene lieferte einen weiteren Zugang zum Thema. Genauer gesagt zur Streetware welche ebenfalls als persönliches Ausdrucksmedium genutzt wird und zunehmend durch Schablonenkunst und Grafiken beeinflußt wird. Neben einer Modenschau verschiedener Leipziger Labels präsentierten sich Modekünstlern an Ständen und verkauften ihre Produkte.

In Workshops konnten Besucher und Künstler ihre Ideen auch vor Ort umsetzten. Hier wurden sowohl Schablonen angefertigt als auch T-Shirts gestaltet – natürlich zum Mitnehmen.

Das Vorabendprogramm wurd von LOOZA musikalisch begleitet. Er wählt aus seinen über 700 Platten natürlich nur die Besten aus.

Ab 22:00 Uhr war dann Party angesagt. Es legten 12inch attitude (Electro, Breaks, Turntablism) und die Texel Brothers (DJ/VJ-Team aus L.E.) auf.

Ein paar Impressionen von der Modenschau auf der letztjährigen Street ArtAffair:

Mode @ Street ArtAffair

Mode @ Street ArtAffair 2007

Mode @ Street ArtAffair 2007

Mode @ Street ArtAffair 2007